FAQs

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1. Wird das Betriebssystem Windows VISTA von meiner G1 Kamera unterstützt?

Ja, alle GE Kameras unterstützen Windows Vista.

2. Wie kann ich das Objektiv oder den LCD-Monitor reinigen?

Um das Objektiv oder das Display von Staub und Schmutz zu befreien, blasen Sie sanft darüber.

Sollte eine weitere Reinigung erforderlich sein, gehen Sie folgendermaßen vor: 

ACHTUNG: Üben Sie beim Reinigen des LCD keine Druck aus. Zu starker Druck kann die Oberfläche verkratzen.

 

Nutzen Sie einen Objektivpinsel, um Objektiv und LCD sanft zu reinigen. Hauchen Sie leicht  auf Objektiv und LCD und wischen Sie mit einem weichen, fusselfreien Tuch darüber. Nutzen Sie ein Brillenputztuch ohne chemische Zusatzstoffe. Chemikalien können die Oberfläche verkratzen. Befeuchten Sie ein weiches, fusselfreies Tuch mit Linsenreiniger und wischen sie Objektiv und LCD mit sanftem Druck ab.

3. Gibt es Service-Handbücher für die GE-Kameras?

Nein - Service-Handbücher sind nicht erhältlich. Auf unsere Homepage finde Sie jedoch die passenden Handbücher:

www.ge.com/digitalcamera

4. Wie weiß ich, wo ein Foto gespeichert wurde?

Die Speicherorteinstellungen legen fest, ob ein Foto auf dem internen Speicher der Kamera oder auf der Speicherkarte gespeichert wird. Die aktuelle Einstellung können Sie auf der Anzeige ablesen. Grundregel ist: Ist keine Speicherkarte in die Kamera eingelegt, werden die Bilder im internen Speicher der Kamera gespeichert. Ist eine SD-Karte eingelegt, werden die Bilder dort gespeichert.

5. Was ist ein Weißabgleich (engl. White Balance, WB)?

Der Weißabgleich dient dazu, die Kamera auf die Farbtemperatur des Lichtes am Aufnahmeort zu sensibilisieren, sodass weiß auf dem Foto auch weiß aussieht und nicht gelb oder blau. Im vollautomatischen Modus wählt die Kamera die entsprechenden Einstellungen automatisch aus. Ist jedoch die Art der Lichtquelle bekannt, bietet es sich für natürlicher erscheinende Farben durchaus an, diese einzustellen. Die meisten Kameras bieten Einstellungen für Sonnenlicht, Blitzlicht, Kunstlicht und Glühbirne an. Bei einigen Kameras kann ein benutzerdefinierter Weißabgleich manuell vorgenommen, indem ein weißes Blatt Papier vor die Kamera gehalten wird und der Prozessor daraus die richtige Farbtemperatur ermittelt.

6. Wenn ich meine Kamera an den PC/Laptop anschließe, wird sie nicht als Kamera sondern als Wechseldatenträger erkannt.

Einige Computer/Laptops erkennen die Kamera nur als Wechseldatenträger. Sie können sich bequem über den Explorer durch die Bilder klicken.

7. Einige Kameras können via USB an PCs oder Laptops angeschlossen werden, um Fotos oder Videos direkt zu überspielen oder die Kamera als Webcam zu benutzen. Ist das mit GE Kameras möglich?

Nein, diese Funktion ist noch nicht erhältlich.

8. Für was dient das orangene Licht auf der Vorderseite der Kamera?

Diese organgene Licht ist das Auto-Fokus-Hilfslämpchen (AF) und ermöglicht an dunklen Orten die akkurate Objektivfokussierung.

9. Was ist ein digitaler Zoom?

Der digitale Zoom veranlasst die Kamera-Elektronik das Motiv zusätzlich zu vergrößern. Der digitale Zoom holt das Motiv näher heran, die Pixelzahl bleibt jedoch gleich. Die Bildqualität lässt dabei sichtbar nach. Wenn Sie großen Wert auf einen Zoom legen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass ihre Kamera einen optischen Zoom besitzt. Hier wird durch mechanische Einstellungen der aufgenommene Blickwinkel verändert. Somit ist die Bildqualität erheblich besser.

10. Ich habe gehört, dass Digitalkameras einen CCD benutzen. Was ist das?

CCD steht für das englische „Charge-Coupled Device“. Ein CCD ist ein lichtempfindlicher Sensor, der sich hinter dem Objektiv der Kamera befindet. Dieser nimmt das Bild auf, wenn Sie den Auslöser drücken. Der CCD-Sensor besteht aus einer Matrix mit lichtempfindlichen Fotodioden, die Pixel genannt werden. Die Leistungsfähigkeit dieser Fotosensoren wird in Megapixel angegeben. Je mehr Megapixel zur Verfügung stehen, desto höher ist die Auflösung des Fotos.

11. Wozu dient der Blitz?

Der Blitz dient dazu, das Motiv richtig auszuleuchten.

12. Wie funktioniert die Belichtungsmessung, was ist der Unterschied der verschiedenen Methoden und wie weiß ich, welche ich benutzen soll?

Die meisten Kameras haben folgende Einstellungen für eine Belichtungsmessung: Spotmessung, Mittenbetonte Integralmessung und Mehrfeldmessung (auch Matrixmessung):

Die Spotmessung ist am einfachsten zu verstehen: Die Kamera misst nur die Belichtung einer kleinen Fläche in der Mitte des Bildes. Diese Methode ist geeignet, um einen bestimmten Bildbereich oder ein Objekt richtig zu belichten, ungeachtet davon, ob der Rest des Bildes unter- oder überbelichtet ist. Die richtige Anwendung der Spotmessung erfordert ein wenig Übung. Ist die anvisierte Fläche sehr klein, können geringste Kamerabewegungen zu fehlerhaften Belichtungen führen. Bei etwas Erfahrung bietet diese Methode jedoch eine sehr genaue Kontrolle über das Ergebnis.

Die mittenbetonte Integralmessung nutzt das gesamte fotografische Bildfeld zur Belichtungsmessung, wobei der Bereich des Bildausschnitts in der Mitte stärker bewertet wird als die Bildflächen zwischen der Mitte und den Rändern. Dies bedeutet, dass die Mitte des Bildes zwar der wichtigste Teil des Bildes ist, der restliche Teil des Bildes aber nicht komplett vernachlässigt werden soll. Richtig benutzt und mit etwas Übung, erhält man eine auf das Objekt bezogene korrekte Belichtung.

Die Mehrfeldmessung ist die modernste Variante der Belichtungsmessung. Das eingefangene Bild wird in mehrere Felder unterteilt, die einzeln ausgemessen werden. Aus den einzelnen Messungen wird ein Durchschnittswert gebildet. Die Mehrfeldmessung ist die für den Anfänger zuverlässigste, d.h. am wenigsten fehleranfällige Art der Belichtungsmessung. Moderne Mehrfeldmesssysteme analysieren die Verteilung der Helligkeit und die Helligkeitswerte selbst und versuchen diese mit vorprogrammierten Szenarien zu vergleichen. Zum Beispiel eine Gegenlichtsituation: zwei dunkle Punkte, in der Mitte ein sehr heller. Die Kamera erkennt, dass es sich um zwei Personen vor einer Lichtquelle handelt und stellt die Belichtung auf die Personen nicht auf die viel hellere Lichtquelle ein. Die Kamera nimmt die entsprechende Blichtungskorrektur vor. Der Nachteil dieser Messmethode ist, dass die Kamera Situationen falsch erkennen kann und der gewünschte Effekt nicht erzielt wird. Geübte Fotografen ziehen meist die mittenbetonte Integralmessung vor, da das Ergebnis genauer kontrolliert werden kann.

13. Was sind EV-Stufen?

Dies ist eine Möglichkeit der Kamera mitzuteilen, dass sie mehrere Aufnahmen vom gleichen Motiv mit abweichender Belichtung erstellen soll. Die unterschiedlichen Belichtungswerte werden in EV-Stufen (EV – Exposure Value) angegeben. Die meisten Kameras bieten Stufen von -2 bis +2 an.

Zur Verdeutlichung ein Beispiel: Angenommen Sie stellen Stufe +1 ein. Das bedeutet, dass Sie das Motiv heller aufnehmen möchten, was eine offene Blende (kleinere Blendenzahl) und/oder eine längere Belichtungszeit bedeutet. Wenn Sie im Modus Blenden-Priorität fotografieren, behält die Kamera die Blendengröße bei, verdoppelt aber die Belichtungszeit (halbe Verschlusszeit). Stellen Sie negative Werte ein, wird das Motiv dunkler aufgenommen, bei kürzerer Belichtungszeit und/oder geschlossener Blende (größere Blendenzahl).  

14. Kann ich das Objektiv meiner Kamera wechseln?

Im Moment verfügen alle GE Digitalkamera nur über fest verbaute Objektive.

15. Wo finde ich die Firmware Version?

Kamera einschalten  --> im Auto-Modus den Menüschalter drücken--> Gehen Sie zu „Einstellungen" --> Scrollen Sie zu „Fw. Version“.

16. Gibt es einen AC-Adapter? Kann ich den AC-Adapter zum Aufladen der Akkus benutzen, wenn diese sich noch in der Kamera befinden?

Es gibt einen AC-Adapter für die Kameras der A-Serie. Dessen Zweck ist es jedoch, die Kamera mit Energie zu versorgen. Akkus MÜSSEN über das Ladegerät geladen werden.

17. Wie kann ich die Firmware (FW) meiner Kamera upgraden?

Firmware Update Anleitung:

  1. Sichern Sie alle Daten des internen Speichers
  2. Sichern Sie alle Daten der SD-Karte
  3. Kopieren Sie die neue Firmware-Datei (BIN-Datei ist angehängt) auf die SD-Karte, benutzen Sie dazu Ihren Computer
  4. Stellen Sie sicher, dass der Akku geladen ist. Eine Unterbrechung der Energiezufuhr während des Upgrades kann zu Schäden an der Kamera führen
  5. Stecken Sie die SD-Karte in die Kamera
    Schalten Sie die Kamera ein 
  6. Drücken Sie folgende Tasten: Menü -> Rechts -> Oben -> Oben - "FW-Version". Dann drücken Sie Rechts -> Oben -> OK
  7. Nach ca. 10 Sekunden schaltet sich die Kamera eigenständig aus
  8. Entfernen Sie die SD-Karte, schalten Sie die Kamera ein
  9. Drücken Sie folgende Tasten: Menü -> Rechts -> Runter – "Speicher Formatieren". Dann drücken Sie Rechts -> Links -> OK
  10. Drücken Sie auf die Taste „Menü“ um das Menü zu verlassen. Der Update ist abgeschlossen!

Weitere Informationen zum Thema Firmware-Update finden Sie hier

18. Was bedeutet Pixel und Megapixel?

Ein Pixel (kurz für Bildelement, die Abkürzung „pix“ steht für „Bild“) ist ein einziger Punkt auf einer grafischen Darstellung. Ein digitales Bild besteht aus unzähligen Pixeln. Eine Million Pixel ist ein Megapixel.

19. Was ist der Unterschied zwischen einer Bildvergrößerung und dem digitalen Zoom?

Der digitale Zoom ahmt einen optischen Zoom nach. Wird der digitale Zoom während einer Aufnahme benutzt, erscheint das Objekt größer auf dem elektronischen Sucher oder LCD-Monitor. Im Gegensatz zum optischen Zoom, vergrößert die Kamera das Bild dabei jedoch nur, indem sie die fehlenden Bildinformationen rechnerisch ergänzt beziehungsweise interpoliert. Und das geht auf Kosten der Bildqualität. Ein Bild zu vergrößern dagegen bedeutet, ein bereits aufgenommenes Bild im Wiedergabemodus größer auf dem Monitor darzustellen. Das Originalfoto wird dabei nicht verändert.